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Rottendorf ist Fair Trade Town

Rottendorf, den 10. 11. 2020

Rottendorf ist Fair Trade Town

Seit der Initialzündung im Januar 2018 haben viele engagierte Akteure es möglich gemacht, die Krite­rien zur Fair Trade Town zu erfüllen. Bereits im Frühjahr 2020 sollte deswegen eine offizielle Feier mit Urkundenübergabe stattfinden, aber aus naheliegenden Gründen hat sich dies verzögert und schließ­lich jetzt zu einer virtuellen Verleihung geführt. Dazu hat sich ein Teil der Engagierten zum Fototer­min getroffen.

Nach intensiver Diskussion hatte der Gemeinderat entschieden, den Titel „Fair Trade Town“ anzu­streben. Daraufhin hat sich die Steuerungsgruppe gegründet, welche unterschiedliche Veranstaltun­gen koordiniert und plant. Ohne die zahlreichen Unterstützer aus den verschiedenen gesellschaftli­chen Feldern hätte man das Ziel allerdings nicht erreicht.

Vor allem die Grundschule, die sich ja bereits seit einiger Zeit Fair Trade School nennen darf, hat sich immer wieder äußerst engagiert mit kleineren und größeren Projekten eingebracht. Hier nur einige Beispiele:
- Verkauf von fair gehandelten Produkten
- Herstellung von Naschwerk mit fairen Zutaten
- Informationsveranstaltungen

Auch der TSV 1869 e.V. Rottendorf hat sich mit fairen Volleybällen ausgerüstet und denkt über den Kauf weiterer fairer Sachen nach. Die Pfarrei St. Vitus, der Weltladen und die Steuerungsgruppe haben in interessanten Veranstaltungen zum Thema „Fairtrade“ informiert. Im Falle von „FairLesen“ war dies eingebettet in allerlei kulturelle und kulinarische Genüsse rund um den Kaffee. Ebenfalls kann man in Rottendorf faire Waren und Lebensmittel im Einzelhandel und Restaurants erwerben. Die Gemeinde bietet fairen Kaffee sowie Kekse im Rathaus bei Terminen und Besprechungen an und bestückt die Weihnachtstüten für die Senioren mit fairen Kleinigkeiten.

Aber warum überhaupt Fair Trade? Statt Almosen zu empfangen oder zu darben, sollen die Erzeuger von Lebensmitteln und anderen Waren für ihre Arbeit anständig bezahlt werden. Vor allem den Kin­dern und Frauen wird mit fairem Handel der Weg zu Bildung und menschenwürdigem Dasein geeb­net.

Es zeigt sich also, dass Fairness unbedingt eine Win-Win-Situation schafft. Deswegen sollen möglichst viele ins Boot geholt werden. Wie wäre es mit fairer Arbeitskleidung im Betrieb? Oder mit fairen Werbegeschenken? Inzwischen gibt es neben dem Klassiker Kaffee tausende fair gehandelte Pro­dukte. Und es werden immer mehr, denn die Nachfrage steigt und setzt einen Trend!

 

Bild zur Meldung: 2. Bürgermeister Klaus Friedrich, 1. Bürgermeister Roland Schmitt, Sibylle Emmerling, Andrea Böhm, Karin Gruber, Anke Schneider, Volker Hauck, Gerd Pietschmann, 3. Bürgermeister Bernd Horak, Franz Schmitt, Andrea Siedler, Josef Pohly

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